Termine

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Hinweise zum Therapieprozess- Schritt für Schritt

 

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Alternativ kannst du auch auf den Anrufbeantworter sprechen und um Rückruf bitten: 06201-9599590

0. Allgemeine Hinweise

Ich selbst biete meine Termine für Selbstzahler (SZ) oder Privatversicherte (PKV, Faktor 2,3) an. Meine stellvertretende fachliche Leitung Silvana Stier übernimmt die Betreuung von Gesetzlich Versicherten (GKV) und Privatversicherten (mit reduziertem Faktor 1,8). Fortlaufende Therapien werden durch das gesamte Team abgedeckt- sowohl für gesetzlich Versicherte aller Kassen als auch für Privatversicherte (Faktorierung hier zwischen 1,4 und 1,8). Die Behandlungskosten für Erstgespräch, Befund, Entwicklungsdiagnostik, Besprechung und Therapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sofern uns eine gültige ärztliche Verordnung (Rezept) vorliegt. Erwachsene Klienten ohne Befreiungsausweis tragen einen Eigenanteil. Die Erstattung durch die privaten Krankenkassen richtet sich nach dem individuell abgeschlossenen Tarif. Wir setzen in der Praxis die Gebührenverordnung für Therapeuten (GebüTh) um. Hinweise findest du hier: Privatpreise (ext. Link) 

1. Schritt: Kostenloser Erstkontakt am Telefon

Wenn du einen Termin für dich, dein Kind oder einen Angehörigen wünscht, empfehle ich vorab ein kurzes kostenloses Telefongespräch. Hier klären wir dann dein Anliegen, die erforderlichen formellen Dinge, ggf. mögliche Zeitfenster usw. Möchtest du dann mit mir bzw. uns zusammenarbeiten, empfehle ich dir, mit Schritt 2 (Erstgespräch in der Praxis) oder auch einem Besprechungstermin am Telefon (Punkt 4) oder einer Videoberatung weiterzumachen. 

Solltest du deine ersten Termine über die Online-Terminreservierung (OTR) selbst buchen, so achte bitte darauf, dass vor einer Entwicklungsdiagnostik oder vor einem Erstgespräch vor Ort immer ein kostenloses 15-minütiges Kennenlerngespräch am Telefon erfolgt sein sollte- buche es dir ggf. einfach vorab dazu. Selbstverständlich kannst du auch zu anderen Zeiten und ohne zu buchen unter 06201-9599590 anrufen- du wirst dann vermutlich zunächst den Anrufbeantworter oder eine Mitarbeiterin erreichen. Wenn du uns deinen Namen und Telefonnummer hinterlässt, rufe ich zurück, sobald es mir möglich ist. 

Ein Wort noch zur Ansprache: Meine Angebote im Internet richten sich an eine bestimmte Zielgruppe. Recherchen haben ergeben, dass diese Zielgruppe hier im Netz das “du” vorzieht statt gesiezt zu werden. In meiner Praxis sieht das schon wieder anders aus- hier habe ich mehr Klienten, die gesiezt werden möchten. Sollten wir also in Telefonkontakt treten, werde ich zunächst alle Klienten siezen. Wenn du im persönlichen Austausch auch das “du” wünscht, lasse es mich gerne wissen.

2. Schritt: Erstgespräch in der Praxis

Jetzt lernen wir uns persönlich kennen. Wir sprechen über den bisherigen Entwicklungs- und/ oder Krankheitsverlauf, die aktuellen Alltagseinschränkungen, deine bzw. eure Ziele und unsere Möglichkeiten im Rahmen der Ergotherapie. Ggf. nutzen wir hier das teilstrukturierte Interview des COPM, um das Gesagte zu dokumentieren. 

3. Schritt: Befundaufnahme/ Entwicklungsdiagnostik/Funktionsanalyse

Welcher Test bzw. welches Screening für deine Fragestellung am geeignetsten erscheint klären wir zuvor im Erstgespräch- es reicht, wenn du dir einfach die Zeitschiene “Entwicklungsdiagnostik” buchst. Damit haben wir 60 Minuten Zeit und in den allermeisten Fällen reicht dies auch aus. Übliche Verfahren sind hier z.B. ET6-6R, FEW-2, BUEVA, BUEGA. 

4. Schritt: Besprechungstermin/ Beratung

Buche im Anschluss nun einen  Besprechungstermin, damit wir gemeinsam die Eindrücke aus der Anamnese (Erhebung der Vorgeschichte), aus dem Erstgespräch, aus der Befundaufnahme bzw. Entwicklungsdiagnostik und aus der freien Beobachtung zusammentragen können. 

Ich gebe dir eine Einschätzung aus meiner Sicht als Ergotherapeutin und im Anschluss Tipps für Übungen/ Fördermöglichkeiten im häuslichen Bereich. Außerdem besprechen wir, ob und wie ggf. weiterführende Ergotherapiesitzungen helfen können, dein/euer gewünschtes Alltagsziel zu erreichen. Im Anschluss wird ein Behandlungsplan erstellt. Therapietermine können dann – sofern ein Therapieplatz frei ist- sowohl in meiner Praxis wahrgenommen werden als auch in anderen Ergotherapiepraxen bei dir vor Ort. Sollten alle Behandlungszeiten belegt sein, nehmen wir dich gerne in unsere Warteliste auf.

5. Schritt: Regelmäßige Therapietermine/ Durchführung der ergotherapeutischen Maßnahme

Wünscht du im Anschluss an die Befundaufnahme/Diagnostik und Besprechung Therapietermine, so werden diese dann in der Regel von meinem Team übernommen. Regelmäßige Behandlungstermine können nur individuell vor Ort vereinbart und nicht online reserviert werden. Grundsätzlich streben wir eine fortlaufende feste Behandlungszeit zu einem festen Behandlungstag an (z.B. “immer montags 15.00 Uhr), damit für beide Seiten eine gewisse Struktur im Tagesverlauf gegeben ist. Sollte dies bei dir wegen Schichtdiensten schwierig sein, schaue ich gerne, ob wir flexible Termine ermöglichen können. Die Behandlungskosten von gesetzlich Versicherten werden von der Krankenkasse bei Vorlage eines gültigen Rezeptes übernommen (Erwachsene tragen einen Eigenanteil). Bei Privatversicherten faktorieren wir die Therapiesitzungen zwischen 1,4 und 1,8- in Abhängigkeit vom der behandelnden Therapeutin und der Langfristigkeit des Behandlungsfalls. Wir richten uns hier nach der Gebührenverordnung für Therapeuten (GebüTH). Hinweise dazu findest du hier: Privatpreise

Welche ergotherapeutischen Maßnahmen gibt es?

  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung

Eine sensomotorisch- perzeptive Behandlung wird verordnet, wenn es sich um Problemstellungen handelt, die mit dem Nervensystem/ Gehirn zusammenhängen. Bei Kindern ist dies z.B. der Verdacht auf Entwicklungsverzögerungen oder -störungen, bei Erwachsenen sind dies Erkrankungen wie Schlaganfall/Apoplex, Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose (MS), Parkinson usw.

Die aktive Behandlungszeit mit dem Klienten umfasst 45 Minuten.

Beispiele laut der Leistungsbeschreibung mit den gesetzlichen Krankenkassen

Zur Leistung zählen insbesondere:

1)  Handlungsorientiertes Training der Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL-/ Selbsthilfetraining) sowie der dazu benötigten Fertigkeiten und Körperfunktionen – je nach Bedarf in therapeutischen, alltagsnahen oder Alltagssituationen oder mit Verfahren der virtuellen Realität (*)

2)  Feinmotoriktraining, Grafomotorisches Training

3)  Mund- und Esstherapie(*)

4)  Interventionen zur Restitution/Verbesserung alltagsrelevanter Körperfunktionen und Fertigkeiten, z.B. Sensibilitätstraining, Explorationstraining, wahrnehmungsfördernde Be- handlungsmethoden (*), Sensorische Integrationstherapie, Therapie auf neurophysiologi- scher Grundlage (z.B. nach Bobath (*)), funktionelle Behandlungstechniken, Spiegeltherapie (*), isoliertes sensomotorisches Üben, repetitives (aufgabenorientiertes) Üben, Bewegungsvorstellung/Imagination, Bewegungsbeobachtung, handwerkliche, spielerische oder gestalterische Behandlungstechniken

5)  Stimulation, Stabilisierung und Differenzierung der basalen, sensomotorischen Fähigkeiten (*)

6)  Erlernen von Kompensationsstrategien und des Umgangs mit externen Hilfen (z.B. zum Ausgleich von Sensibilitätsstörungen, Gesichtsfeldeinschränkungen/Neglect, von Wahrnehmungsstörungen, von Hemiparese usw.) (*)

7)  Achtsamkeitstraining, Entspannungstechniken

8)  Verhaltenstherapeutische Techniken

9)  Training, Beratung und Schulung im alltagsbezogenen Umgang mit bestehenden Beeinträchtigungen und Umstellung von Handlungsroutinen, ggf. unter Einbeziehung von Angehörigen, Betreuungs- und Pflegepersonen (*)

10)  Beratung zur Auswahl, Nutzung von und Training mit Hilfsmitteln, inkl. Alltagshilfen (*)

11)  Adaptionen des Lebensumfelds (*)

12)  Abstimmung der Therapieziele und -leistungen mit anderen Behandlern bzw. relevanten Dritten

Die mit (*) gekennzeichneten Leistungen können nur als Einzeltherapie erbracht werden.

Beispiele laut der Leistungsbeschreibung mit den gesetzlichen Krankenkassen:

1)  Entwicklung/Wiederherstellung und Erhalt

  • von Aktivitäten zum Lernen und zur Wissensanwendung (z.B. Prophylaxe wahrnehmungs- und sensibilitätsbedingter Störungen komplexer Handlungen)
  • zur Alltagsbewältigung benötigter Aktivitäten unter besonderer Berücksichtigung derBereiche allgemeine Aufgaben (z.B. Bewältigung von Einzel- und Mehrfachaufgaben, Benutzen von Gebrauchsgegenständen), Selbstversorgung (z.B. Ankleiden, sich Wa- schen) und häusliches Leben (z.B. Haushaltsführung, Einkaufen, Mahlzeitenzuberei- tung)
  • der Bewegung und Geschicklichkeit im Alltag (z.B. Greifen, Heben, Tragen, feinmoto- rischer Hand-und Armgebrauch, grafomotorische Funktionen)
  • der Mobilität im Alltag (z.B. Treppen steigen, ausreichendes Stehvermögen, Sturzpro- phylaxe, sichere Fortbewegung im Innen-und Außenbereich mit und ohne Hilfs- und/oder Verkehrsmitteln)
  •  zur Alltagsbewältigung benötigter kognitiver Fähigkeiten

2)  Erlernen von Kompensationsstrategien

3)  Erlangung von Alltags- und Handlungskompetenzen im Umgang mit Hilfsmitteln, technischen Produkten und Adaptionen des Lebensumfelds, Entwicklung und Verbesserung der Krankheitsbewältigung, Umgang mit Krankheitsfolgen im Alltag, Aufbau von Selbstwirksamkeit

Beispiele laut der Leistungsbeschreibung mit den gesetzlichen Krankenkassen: 

1) Stabilisierung/Aufbau der Sensibilität verschiedener Modalitäten

  • Temperatur-, Druck- und Berührungsempfinden
  • Propriozeption
  • Vibrationsempfinden
  • Stabilisierung/Aufbau der Sinneswahrnehmungen (visuelle, auditive, taktil-haptische Wahrnehmung)
  • Wahrnehmung schädlicher Reize
  • Umsetzung von Sinneswahrnehmungen (sensorische Integration)

2)  Entwicklung/Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Körperschemas

3)  Entwicklung/Verbesserung der Gleichgewichtsfunktionen und der Haltung

4)  Beseitigung/Linderung von Schmerzen in einem oder mehreren Körperteilen unterschiedlichen Schmerzcharakters (z.B. brennend, stechend, dumpf)

5) Entwicklung/Verbesserung der Sensomotorik

6)  Aufbau/Stabilisierung aktiver Bewegungsfunktionen

  • Grob-/Feinmotorik
  • Willkürmotorik

7)  Wiederherstellung /Verbesserung der Koordination

8)  Entwicklung/ Verbesserung der psychomotorischen Funktionen und der Praxie

9)  Entwicklung/ Verbesserung physiologischer Haltungs-und Bewegungsmuster

  • beim Greifen
  • beim Gehen

10)  Bahnung physiologischer Bewegungen und koordinierter Bewegungsabläufe

11)  Hemmung pathologischer Bewegungsmuster

12)  Verbesserung der Kognition

13)  Stabilisierung/Aufbau von Aktivitäten des Gemeinschafts- und sozialen Lebens

  • Psychisch-funktionelle Behandlung

Eine psychisch-funktionelle Behandlung wird bei Problemstellungen aufgrund psychischer oder psychosomatischer Erkrankungen verordnet. Hierunter fallen auch tiefgreifende Entwicklungsstörungen bei Kindern (wie Autismus), teilweise ADHS-Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen sowie demenzielle Erkrankungen (wie z.B. Morbus Alzheimer). 

Die aktive Behandlungszeit mit dem Klienten umfasst 60 Minuten.

Beispiele laut der Leistungsbeschreibung mit den gesetzlichen Krankenkassen

Zur Leistung zählen insbesondere:

1) Handlungsorientiertes Training, Beratung und Schulung zur Durchführung von Aktivitäten individuell wichtiger Lebensbereiche (z.B. Lernen- und Wissensanwendung, Allgemeine Aufgaben und Anforderungen, Selbstversorgung, häusliches Leben)

2)  Handlungsorientiertes Training von Aktivitäten und Fertigkeiten in alltagsnahen Situationen mit Programmen der virtuellen Realität

3)  Methoden zum Aufbau von Bewusstsein, bewussten Wahrnehmungen und der Orientierung sowie basaler kognitiver Leistungen (z.B. Basale Stimulation, Handlungsorientierte

Diagnostik und Therapie (HoDT)) (*)

4)  Methoden zur Durchführung komplexer Bewegungshandlungen (Praxie)

5)  Training, Beratung und Schulung der Tagesstrukturierung (z.B. physiologischer Schlaf-/Wachrhythmus), ggf. unter Einbeziehung von Angehörigen, Betreuungs- und Pflegepersonen

6)  Training, Beratung und Schulung kommunikativen Verhaltens

7)  Methoden zur Entwicklung/Verbesserung von Selbstsicherheit und Bewältigungsstrategien

8)  Achtsamkeitstraining, Entspannungstechniken

9)  Rollenspiel, Ausdruckstechniken

10)  Bewegungstherapeutische Angebote

11)  Kognitive Trainingsprogramme

12)  Verhaltenstherapeutische Techniken

13)  Handwerkliche, gestalterische und spielerische Methoden

14)  Erlernen von Kompensationsstrategien und des Umgangs mit externen Hilfen

15)  Adaptionen des Lebensumfelds

16)  Abstimmung der Therapieziele und -leistungen mit anderen Behandlern bzw. relevanten Dritten

17)  Beratung zur Auswahl, Nutzung von und Training mit Hilfsmitteln, inkl. Alltagshilfen (*)

18)  Training der Grundarbeitsfähigkeiten

Die mit (*) gekennzeichneten Leistungen können nur als Einzeltherapie erbracht werden 

 

 

Beispiele laut der Leistungsbeschreibung mit den gesetzlichen Krankenkassen:

1) Entwicklung, Wiederherstellung und Erhalt:

  •  zur Alltagsbewältigung benötigter kognitiver Fähigkeiten
  • von Handlungskompetenzen zur Bewältigung allgemeiner Aufgaben und Anforderungen
  • kommunikativer und sozial-interaktiver Kompetenzen
  • der eigenständigen Selbstversorgung

2)  Stärkung der Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsfähigkeit

3)  Erlernen von Kompensationsstrategien, ggf. unter Berücksichtigung vorhandener Hilfsmittel und Adaptionen des Lebensumfelds

4)  Entwicklung und Verbesserung der Krankheitsbewältigung, Aufbau von Selbstwirksamkeit

Beispiele laut der Leistungsbeschreibung mit den gesetzlichen Krankenkassen: 1)  Stabilisierung/Besserung globaler mentaler Funktionen

  • Funktionen des quantitativen und qualitativen Bewusstseins
  • Funktionen der Orientierung zu Zeit, Ort und Person
  • Funktionen der Intelligenz (z.B. bei Demenz)
  • Globale psychosoziale Funktionen (z.B. bei Autismus)
  • Funktionen von Temperament und Persönlichkeit (z.B. psychische Stabilität, Selbstvertrauen)
  • Funktionen der psychischen Energie und des Antriebs (z.B. Motivation, Impulskon-
  • trolle)
  • Funktionen des Schlafes

2)  Stabilisierung/Besserung spezifischer mentaler Funktionen

  • Funktionen der Aufmerksamkeit (z.B. selektive und geteilte Aufmerksamkeit, Daueraufmerksamkeit)
  • Funktionen des Gedächtnisses (z.B. Kurz- und Langzeitgedächtnis)
  • Psychomotorische Funktionen (z.B. psychomotorische Kontrolle)
  • Emotionale Funktionen (Affektkontrolle, Spannweite von Emotionen, Stimmung)
  • Funktionen der Wahrnehmung (z.B. räumlich-visuelle Wahrnehmung)
  • Funktionen des Denkens (z.B. Denktempo, Inhalt des Denkens)
  • Höhere kognitive Funktionen (z.B. exekutive Funktionen, Einsichts-und Urteilsvermögen, Problemlösungsvermögen, kognitive Flexibilität)
  • kognitiv-sprachliche Funktionen
  • Funktionen der Selbst- und Zeitwahrnehmung ( z.B. eigene Identität, Realitätsbezug)

3)  Stabilisierung/Aufbau von Aktivitäten aus dem Bereich Lernen und Wissensanwendung

  • Bewusste sinnliche Wahrnehmungen
  • Wissensanwendung (z.B. Aufmerksamkeit fokussieren)

4)  Stabilisierung/Aufbau von Aktivitäten aus dem Bereich Allgemeine Aufgaben und Anfor- derungen

  • Einfache und komplexe Aufgaben übernehmen (z.B. Handlungsschritte der täglichen Routine in der richtigen Reihenfolge durchführen)
  • Eigenaktive Tagesstrukturierung
  • Umgang mit Stress und psychischen Anforderungen

5)  Aufbau/ Verbesserung interpersoneller Interaktionen und Beziehungen

  • elementare und komplexe interpersonelle Aktivität (z.B. Interaktion nach sozialen Regeln)
  • besondere interpersonelle Beziehungen (z.B. Aufbau und Erhalt von Beziehungen)

6)  Stabilisierung/Aufbau der Selbstversorgung, des häuslichen und wirtschaftlichen Lebens

  • auf seine Gesundheit achten
  • Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs beschaffen

7)  Beratung zur Auswahl, Nutzung von und Training mit Hilfsmitteln, inkl. Alltagshilfen (*)

8)  Stabilisierung/Aufbau von Aktivitäten des Gemeinschafts- und sozialen Lebens

  • Hirnleistungstraining

Ein Hirnleistungstraining wird bei Problemstellungen aufgrund spezifischer Hirnleistungsstörungen wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis u.a. verordnet- vorwiegend im Bereich der Erwachsenentherapie. 

Die aktive Behandlungszeit mit dem Klienten umfasst 30 Minuten.

Beispiele laut der Leistungsbeschreibung mit den gesetzlichen Krankenkassen

Zur Leistung zählen insbesondere:

1)  Hirnleistungstraining mit Realitäts- und Biographiebezug, individuell adaptierten Therapieprogrammen, am PC (*)

2)  Neuropsychologisch orientiertes Hirnleistungstraining (*), einschließlich spezifischem und selektivem Training einzelner beeinträchtigter Funktionen (z.B. Gesichtsfeldtraining)

3)  Handlungsorientiertes Training von Aktivitäten und Fertigkeiten in alltagsnahen Situationen (z.B. Straßenverkehr, Sach- und Geldgeschäfte), mit Programmen der virtuellen Realität oder durch alltagsbezogene Übungen (z.B. Rollenspiele, Ausfüllen von Formularen)

4)  AOT (Alltagsorientiertes Training)

5)  Handwerkliche, gestalterische und spielerische Methoden

6)  Handlungsorientiertes Training der kommunikativen Fähigkeiten, auch am PC

7)  Projektgruppen, Rollen- und Regelspiele

8)  Training zur Verbesserung des Lernverhaltens und der Grundarbeitsfähigkeiten

9)  Training, Beratung und Schulung im alltagsbezogenen Umgang mit bestehenden Beeinträchtigungen, ggf. unter Einbeziehung von Angehörigen, Betreuungs- und Pflegepersonen

10)  Erlernen von Kompensationsstrategien und des Umgangs mit externen Hilfenpage17image205492268811) Beratung zur Auswahl, Nutzung von und Training mit Hilfsmitteln, inkl. Alltagshilfen*

Die mit (*) gekennzeichneten Leistungen können nur als Einzeltherapie erbracht werden 

 

Beispiele laut der Leistungsbeschreibung mit den gesetzlichen Krankenkassen:

  1. Entwicklung/Wiederherstellung und Erhalt 
  • der zur Alltagsbewältigung benötigten kognitiven Fähigkeiten
  • von Handlungskompetenz zur Bewältigung allgemeiner Aufgaben und Anforderungen
  • kommunikativer und sozial-interaktiver Kompetenzen
  • der Mobilität im Alltag, auch mit Hilfs-und/oder Verkehrsmitteln
  • der eigenständigen Selbstversorgung

2)  Erlernen von Kompensationsstrategien, ggf. unter Berücksichtigung vorhandener Hilfs- mittel und Adaptionen des Lebensumfelds

3)  Entwicklung und Verbesserung der Krankheitsbewältigung, Aufbau von Selbstwirksamkeit

4)  selbstbestimmte Lebensgestaltung

5)  Erlangung von Alltags- und Handlungskompetenz im Umgang mit Hilfsmitteln, technischen Produkten und Adaptionen des Lebensumfelds

Beispiele laut der Leistungsbeschreibung mit den gesetzlichen Krankenkassen: 

1)  Stabilisierung/Besserung globaler mentaler Funktionen

  • Funktionen des quantitativen und qualitativen Bewusstseins
  • Funktionen der Orientierung zu Zeit, Ort und Person
  • Funktionen der Intelligenz

2)  Stabilisierung/Besserung spezifischer mentaler Funktionen

  • Funktionen der Aufmerksamkeit (z.B. selektive und geteilte Aufmerksamkeit Daueraufmerksamkeit)
  • Funktionen des Gedächtnisses (z.B. Kurz- und Langzeitgedächtnis)
  • Funktionen der Wahrnehmung (z.B. visuelle, auditiv, räumlich-konstruktive Wahrnehmung)
  • Funktionen des Denkens (z.B. Denktempo)
  • Höhere kognitive Funktionen (z.B. Abstraktionsvermögen, Handlungsplanung, Urteilsvermögen, Problemlösungsvermögen)
  • Kognitiv-sprachliche Funktionen (z.B. Sprachverständnis, sprachliches Ausdrucksvermögen)
  • Funktionen, die die Durchführung komplexer Bewegungshandlungen betreffen (z.B.Praxie)
  • Funktionen der Selbst- und Zeitwahrnehmung

3)  Wiederherstellung/ Verbesserung von Sinnesfunktionen

  • Funktionen des Gesichtsfelds
  • Vestibuläre Funktionen
  • Funktionen des Tastens, Druck-, Berührungs- und Temperaturempfinden

4)  Stabilisierung/Aufbau von Aktivitäten aus dem Bereich Lernen und Wissensanwendung

  • elementares Lernen (z.B. Nachahmen, Üben, sich Fähigkeiten aneignen)
  • Wissensanwendung (z.B. Aufmerksamkeit fokussieren, Probleme lösen)

5) Stabilisierung/Aufbau von Aktivitäten aus dem Bereich Allgemeine Aufgaben und Anforderungen

  • Einfache und komplexe Aufgaben übernehmen
  • Planung und Durchführung der täglichen Routine
  • Umgang mit Stress und psychischen Anforderungen

Stabilisierung/Aufbau der Kommunikation

  • Kommunizieren als Sender und Empfänger
  • Konversation (z.B. eine Unterhaltung beginnen und aufrechterhalten)

7)  Stabilisierung/Aufbau von Aktivitäten der Mobilität

  • Gehen unter Dual-Task-Bedingungen (z.B. beim Tragen von Gegenständen und gleichzeitiger Unterhaltung)
  • Transportmittel benutzen

8)  Aufbau/ Verbesserung interpersoneller Interaktionen und Beziehungen

  • Einfache und komplexe interpersonelle Interaktionen (z.B. situationsgerechtes Verhalten)
  • Besondere interpersonelle Beziehungen (z.B. formelle Beziehungen, Familienbeziehungen)

9)  Stabilisierung/Aufbau der Selbstversorgung, des häuslichen und wirtschaftlichen Lebens

  • Körperpflege und sich kleiden
  • Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs beschaffen
  • Haushaltsaufgaben
  • Umgang mit Hilfsmitteln und technischen Produkten
  • Elementare und komplexe wirtschaftliche Transaktionen

10) Stabilisierung/Aufbau von Aktivitäten des Gemeinschafts- und sozialen Lebens